Arganöl soll eine pflegende und heilende Wirkung haben

Das die pflegende und sogar heilende Wirkung bei der Hautpflege mit Arganöl auf unser Hautbild nicht etwa einem alten marokkanischen Mythos entspringt, wurde durch zwei Studien aus dem Land der Arganbäume im Jahre 2014 und 2015 bewiesen. Die spätere Studie bezieht sich dabei primär auf die Haut von Frauen, die sich in den Wechseljahren befinden. Der sinkende Östrogenspiegel in diesem Lebensabschnitt, korreliert mit der Abnahme der Elastizität der Haut. Ebenso wird durch die Veränderung des Hormonhaushaltes die Regenerationsfähigkeit der Haut vermindert. Genau an diesem Punkt konnte die duale Therapie (orale Einnahme + äußere Anwendung) Abhilfe schaffen und die Hautelastizität signifikant steigern.

Arganöl als Hautschutz


Doch nicht nur in der Menopause kann reines Arganöl einen Anti-Aging-Effekt herbeiführen, sondern es wirkt durch seinen hohen Anteil an Antioxidantien auch im Allgemeinen entzündungshemmend. So können auch Personen, die zum Beispiel an Akne leiden, von dem Öl profitieren. Doch welche Inhaltsstoffe spielen hierbei eine Rolle? Zum einen ist das Tocopherole, eine besonders antioxidative Form des Vitamin E, sowie zwei Phytosterine, die man in anderen Arten von Ölen vergeblich suchen würde.

Frauen schwören auf Arganöl bei Behandlungen wie Cellulite

Viele Frauen schwören auf Arganöl, wenn es um die Behandlung ihrer Cellulite geht. Und auch hier ist eine positive Wirkung des Öls nicht von der Hand zu weisen. Da die Zusammensetzung von Arganöl, jener des menschlichen Hautfetts stark ähnelt, ist ein rasches Einziehen vorprogrammiert. Durch den hohen Anteil an Omega 3 Fettsäuren wird zudem die Mikrozirkulation im Unterhaut-Fettgewebe gefördert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Cellulite-Cremes ist Arganöl aufgrund seiner besonderen Zusammensetzung in der Lage noch tiefer in die Haut einzudringen und dadurch auch effektiver zu wirken. Aufgrund dieser Tatsache wird Arganöl auch gerne nach Schwangerschaften zu Behandlung von Dehnungsstreifen eingesetzt.

Inhaltsstoffe die überzeugen

Hinsichtlich der Inhaltsstoffe wie Phytosterinen, Squalen, Ferulasäure, Vitamin E und Polyphenol eignet sich Arganöl auch hervorragend zu Haarpflege. Durch regelmäßige Anwendung kann das Öl strapazierten, brüchigen Haar wieder zu mehr Glanz und Elastizität verhelfen. Häufig durchgeführte Kopfmassagen mit Arganöl können außerdem den natürlichen Haarwuchs ankurbeln und parallel dazu Haarausfall vorbeugen. Auch bei Psoriasis-Patienten (Schuppenflechte), welche an einer sehr trockenen Kopfhaut leiden, wird Arganöl verwendet, um die Symptome zu lindern. Die im seltenen Öl vorhandenen Substanzen helfen dabei der Kopfhaut Feuchtigkeit besser zu binden und bewahren sie so vor dem austrocknen. Auch der mit der Schuppenflechte oftmals einhergehende Juckreiz kann durch Arganöl erfolgreich gelindert werden. Hauptverantwortlich dafür sind die Stoffe Tocopherole und Phytostenole.

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