Ein wichtiger Bestandteil des Arganöls sind sogenannte Tokopherole. Diese fettlöslichen Substanzen schützen den Körper vor Umweltgiften und stärken das Immunsystem. Spinasterol und Schottenol können in Kombination mit Tocopherolen, die das Immunsystem stärken, eine krebsvorbeugende Wirkung haben. Zudem wirkt sich Arganöl positiv auf die Blutzuckerwerte und den Blutdruck aus. Die marokkanischen Berber nutzen es unter anderem zur Behandlung von
Magen- und Darmbeschwerden, Herz- und Kreislauferkrankungen, bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Akne (Link zu Blog1) und zur Hautpflege nach einem Sonnenbrand. Aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung gilt das marokkanische Öl als natürliches Heilmittel zum Beispiel bei rheumatische Erkrankungen. Auch Fettstoffwechselstörungen, Heuschnupfen und Allergien können durch die tägliche Einnahme von Arganöl gemindert werden.

Einnahme von Arganöl

Empfohlen werden drei Esslöffel pro Tag. Dabei ist es egal, ob man das Öl pur, als Salatdressing oder im Smoothie zu sich nimmt. Äußerlich sollte das Öl auf die frisch gereinigte, noch feuchte Haut einmassiert werden. Lesen Sie hier mehr zum Thema „Anwendung auf der Haut“

Die Wirkung von Arganöl auf rheumatische Erkrankungen

 Die entzündungshemmende Wirkung von Arganöl kann rheumatischen Erkrankungen vorbeugen  und akute Verläufe lindern. Diesen, meist durch eine Fehlfunktion des Immunsystems ausgelösten Beschwerden, liegt häufig eine Entzündung der Gelenkinnenhaut zugrunde. Aber auch bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen, bei denen häufig auch entzündliche rheumatische Erkrankungen vorliegen, wie auch bei Arthritis, einer rheumatischen Autoimmunerkrankung, kann Arganöl unterstützen und lindernd wirken. Untersuchungen der Darmflora von Rheumatikern ergaben, dass diese ein deutlich entzündungsförderndes Potential aufweist. Hier spielt die Darmgesundheit eine ganz besonders wichtige Rolle. Die im Arganöl enthaltene Linolsäure
verbessert die Darmschleimhaut und sorgt dafür, dass diese weniger durchlässig ist. Außerdem wirkt sie entzündungshemmend. Bei Vorliegen einer Rheuma-Erkrankung sollte das Arganöl in jedem Fall innerlich und äußerlich eingenommen bzw. aufgetragen werden.

Wechseln Sie Ihre Pflege. Spätestens in den Wechseljahren!

Mit Einsetzen der Wechseljahre, also bereits in der Perimenopause, sinkt sowohl der weibliche Östrogen- als auch der Kollagenspiegel. Die Folge für Ersteres können Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Konzentrationsschwäche, depressive Verstimmungen, Gewichtszunahme, Haarausfall und Schlaflosigkeit sein. Zweiteres sorgt für trockene Haut sowie ein nachlassendes Bindegewebe. Der weibliche Körper bildet in den Wechseljahren außerdem weniger Hyaluronsäure
und auch der Lipidgehalt der Haut sinkt deutlich. Die meisten Frauen merken jetzt, dass ihre bisherige Pflege nicht mehr ausreicht, um die Haut elastisch zu halten. Es bilden sich (neue) Falten, bereits vorhandene Fältchen werden stärker ausgeprägt und die Haut wird trocken und anfällig. Außerdem reguliert Östrogen die Talgproduktion der Haut. Geht der Östrogenspiegel nun zurück, macht sich das Testosteron im weiblichen Körper breit, welches im Gegenzug die Talgproduktion fördert. Die Folge: unreine Haut, Mitesser und Pickelbildung. Auch Hautunverträglichkeiten, Allergien und Hautirritationen treten ab der Perimenopause vermehrt auf. Spätestens also mit Einsetzen der Wechseljahre, besser schon lange vorher, sollte Frau den Körper täglich, sowohl
innerlich als auch äußerlich, mit hochwertigem Arganöl versorgen. Tipps zur äußerlichen Anwendung finden Sie hier.

Arganöl in den Wechseljahren